Prof. Frolov forscht weiter
Prof. Frolov verfolgte zunächst die Methode Buteykos, welche allein die CO2-Anreicherung im Blut (Hyperkapnie) als Ursache für gesundheitliche Verbesserungen sieht. Später befasste er sich mit Erfahrungen von Prof. R.V. Streklov, der die Hypoxie (Verknappung des Sauerstoffangebots) für die positiven Wirkungen auf die Gesundheit in den Vordergrund stellt. Des Weiteren ergaben Frolovs Beobachtungen, dass auch ein leichter Widerstand bei der Ein- und Ausatmung positiv wirkt.
Seine Erfindung, das vorliegende Atmosana® Atemtrainingsgerät nach Frolov, vereinte die Vorteile aller Methoden. Klinische Studien über sieben weitere Jahre folgten. Die Trainingsmethode wurde in ihren Einzelheiten entwickelt, die zum bestmöglichen Erfolg führen sollte.
Aber es fehlte bisher eine Theorie, die diese Effekte erklären konnte.
Er experimentierte mit dem Atmosana® Atemtrainingsgerät nach Frolov mit immer länger werdenden Atemzyklen. Zunächst an sich selbst entdeckte er, dass in einem weit fortgeschrittenen Stadium der Übungen (Atemzyklus 65-70 Sekunden) es zu einem plötzlichen Zugewinn an Ausatmungskapazität kam. Dies erwies sich als übertragbar auf andere Menschen, er brachte es zunächst seinen Studenten bei. Schließlich deutete er dies als eine Umstellung des Energiestoffwechsels auf eine effizientere Nutzung des Sauerstoffs. Er glaubte, dass mit fortschreitenden Übungen unter Hypoxie im Körper selbst Sauerstoff gewonnen wird.
Dieser Spur ging er im Folgenden nach und kam zu der Überzeugung, dass Menschen in der Lage wären, in Folge eines Hypoxietrainings den eigenen Stoffwechsel umzustellen auf eine optimierte Sauerstoffversorgung. Er nannte sie „Endogene Atmung“. Dies beschreibt sowohl die Methode (s.u.) als auch die initiierten Stoffwechselvorgänge.
Einmal dieses Stadium erreicht, konnte er ohne das Atmosana® Atemtrainingsgerät nach Frolov weiter trainieren. Frolovs physische Verfassung besserte sich kontinuierlich.
Schließlich erprobte er mit seiner Arbeitsgruppe die Atemmethode an vielfältigen Erkrankungen, u.a. an Tschernobyl-Opfern, deren Gesundheit auf verschienenste Weise beeinträchtigt war. Alle Ergebnisse bestätigten die hohe Wirksamkeit der Atemübungen in Kombination mit dem Gerät.
Hier ein Versuch, einige Einzelheiten der Methode darzustellen (nach Frolov):
Es besteht ein grundsätzlicher Mangel an Energie in allen Körperzellen des Menschen.
Er kann durch die Kombination von 2 Methoden behoben werden:
1.) indem durch kontinuierlich verlängerte Atemzyklen ein Hypoxietraining (Verknappung des Sauerstoffs bei der äußeren Atmung) in Kombination mit Hyperkapnie (Vermehrung des CO2 nach Buteyko) durchgeführt wird. Während dessen stellt sich der Energie-Stoffwechsel um. Ein Teil des Sauerstoffs wird dabei nicht über die äußere Atmung aufgenommen, sondern von den Zellen selbst hergestellt („endogen“).
Wenn dies erreicht ist, kann die Umstellung so trainiert werden, dass sie dauerhaft ist. (Anmerkung der Autorin: Aktuelle Forschungen in Deutschland scheinen dies zu bestätigen)
2.) indem mit dem Atmosana® Atemtrainingsgerät nach Frolov nach bestimmter Vorgehensweise der Atmung ein genau definierter Widerstand entgegen gesetzt wird. Dies verändert die Druckverhältnisse in den Alveolen und dem alveolaren Blut. Dabei wird die Lungenfunktion während des Trainings so günstig beeinflusst, dass der Sauerstoff gleichmäßiger und auf eine viel größere Anzahl von roten Blutkörperchen verteilt wird.
Alle Zellen des Körpers, zu aller erst die des Immunsystems im Blut und die der Gefäßwände, werden mit mehr Energie versorgt, wobei aber die zerstörenden Sauerstoffradikalen stark vermindert werden. Frolov beschreibt, dass dieses Phänomen der günstigeren Aufnahme des Sauerstoffs im Forschungsteam durch eine Bio-Luminiszenz-Methode sichtbar gemacht werden konnte. Solch „angeregte“ Erythrozyten leuchteten durch ihre elektrischen Ladungen. Es liegen Nachweise vor, die zeigen, dass das Energiepotential z.B. von Nierenzellen nach wenigen Minuten Training deutlich zunimmt.
Wenn man sich mit der Literatur beschäftigt, erkennt man die Vielschichtigkeit und die Komplexität der Vorgänge. Es soll nicht verschwiegen werden, dass nicht alle Sachverhalte bis ins Einzelne bisher verstanden sind. Dieses Gebiet der Humanmedizin ermöglicht sicher noch viele Forschungen.
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Das Buch, nach dem hier referiert wurde, heißt : aus dem Jahr 2000, ISBN 5-901257-02-2. Es ist aus dem Russischen in die Englische Sprache übersetzt. Leider ist es nicht neu aufgelegt worden. |
Wir bitten jeden, der entsprechende Erfahrungen macht oder Literatur liest, die über vergleichbare Phänomene oder Forschungen berichtet, uns zu schreiben. Wir würden diese Beiträge in Absprache gern veröffentlichen auf dieser Internetseite!
Hintergrundwissen
Atmosana heute
Funktionsweise Atemtrainingsgerät
FAQ-Fragen und Antworten